Dritte Liga
von Martin G. Wanko

Premiere: 7. Mai 2011

Regie: Werner Halbedl

mit: Alexander Kropsch

Technik: Raul Riegler

Presse:

“Die Sprache bleibt simpel, doch voller Ideen, kreativ, lebendig, schmutzig. Fußball eben. Die Tiefe des Raumes hat hier nichts verloren. Ein jeder Klub der unteren Ligen will aufsteigen und zu den Großen gehören. Wanko hat diesen Schritt schon gemacht.”
Kleine Zeitung online, Sebastian Krause

“Fußballmonolog landet Volltreffer – Alexander Kropsch legt unter der Regie von Werner Halbedl einen Erstliga-Monolog hin.”
Kleine Zeitung print, Elisabeth Willgruber-Spitz

“Der bekennende GAK-Fan seziert die Fußballerseele genau … dabei kommt eine gelungene, runde Theatersache heraus.”
Falter, Florian Labitsch


Inhalt:

Kaum ein Sport ist so international wie König Fußball, aber es gibt auch eine urösterreichische Fußballerseele. Hier heißt sie Mario, 35, ein österreichischer “Paradefußballer”. Schon seine Oma hat gesagt:” Mario, hättst was Gscheites gelernt. Aber du kannst halt nix, also geh kicken, sei eine Krätzn, lass dir nix gefallen, beiß zurück und werd Stürmer.” Anscheinend ist das in Österreich eine gute Voraussetzung, nichts Gescheites gelernt zu haben, denn der Mario, war ein wirklich erfolgreicher Stürmer. Ist er immer noch, aber halt in der 3. Liga, eine dumme Geschichte. Alles nur wegen dem Alfa, der da so herrenlos in der Tiefgarage gestanden ist und gewartet hat, dass der Mario mit ihm eine Runde dreht und dem Polizisten der ein Faible für Wettbetrug hatte. Wahrscheinlich hätte er den Elfer im Cupfinale sonst nicht verschossen. Und wahrscheinlich wäre sein Vater nicht vor lauter Frust mit 1,8 Promil in eine Jauchengrube gerast. Da ist verständlich, dass der Mario wie er das gehört hat erst einmal einen kräftigen Schluck Alkohol gebraucht hat. Blöd, dass es nicht bei einem geblieben ist und er im Vollrausch die Stiege von seiner Bude runtergeflogen ist. Gut, dass er dadurch die Jelena, seine Krankenschwester, kennengelernt hat. Mit der hält man es auch in der dritten Liga aus. Ausserdem, wer Tore schießt schafft an und Tore schießen kann er, der Mario. Da können ihm die Jungen nichts vormachen, deshalb ist er auch der einzige Spieler der im Umkleideraum rauchen und Flaschenbier trinken darf. Und zum Karriereende winkt ein Job im örtlichen Sportamt. Dritte Liga erzählt mit viel Humor ein Fußballerleben, das vom Unglück nicht verschont bleibt. Der Mario ist nicht sehr gescheit, aber sicher nicht blöd, deshalb weiß er auch wie man sich ‘s richtet.